Michi Schlett

27 Mai 2010

Was habe ich in diesem Jahr noch so vor.

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1. trainieren, trainieren, trainieren!!!!!!!

2. Hockey supporten……….Eintracht-Löwinnen zurück in die erste Bundesliga und die beiden Leipziger Damenhockeyteams in der neuen Saison gemeinsam in der 2.Bundesliga!!!!!!

3. Hockey machen……3. SCHLETT-CUP 2010-Hallenhockeyvorbereitungsturnier in Leipzig…Motto: Sport für Sport

4. mich über St. Pauli in der 1. Bundesliga freuen.

 5. den Berlin-Marathon 2010 fahren!

noch was vergessen??

Eure Michi

         

27 Mai 2010

Geschrieben von readmin in Allgemein

Spendenkonto Michi Schlett bei der PRO DSQ!
ProDSQ e.V., Fürth
Konto-Nr.:410555
BLZ 79330111
Bankhaus Max Flessa KG
Stichwort: “Aktion Michaela Schlett”
Bei Spenden über 100 Euro wird an den Spender automatisch eine Spendenquittung versendet. Dazu ist die vollständige Adresse bei der Überweisung anzugeben.

27 Mai 2010

Wann wird mal wieder richtig Sommer…????

Geschrieben von readmin in Allgemein

Herzlich  

Willkommen mal wieder an dieser Stelle.

Ich weiß nicht recht, was ich von diesem Jahr, zwanzigzehn, halten soll. In jedem Fall will es mich wohl auf Herz und Nieren, oder besser Haut und Knochen, aber auch seelisch und moralisch prüfen wollen…

Schneechaos, Fussbruch, Autounfall, Schleudertrauma, Streitereien mit den Versicherungen,  Anwaltstermine jagen Anwaltstermine…da hat man den Kopf gar nicht recht frei für die schönen Dinge die das Leben doch für uns bereit hält:-(

Von durchstarten ins neue Jahr ist also kaum die Rede gewesen bisher.

…mal ganz abgesehen davon, dass uns alle der Wettergott mächtig den Nerv raubt mit diesem “Will es endlich Frühling werden oder doch gleich Sommer, oder lassen wir`s ganz ausfallen dieses Jahr!!??”.

Ich sage dazu nur, nutz jede Stunde, als wären es die letzten Sonnenstrahlen in diesem Jahr:-), runter vom Sofa, rein ins Bike.  (INS HANDBIKE) …So auch mein Motto in diesem Jahr….mehr dazu unter file:///C:/Dokumente%20und%20Einstellungen/schlett/Eigene%20Dateien/privat/SC%20DHfK%20Leipzig%20e_V.htm ….wobei das der erste Streich sein sollte und ich hoffe es folgen noch viele weitere tolle Veranstaltungen und Kräftemessen mit meines Gleichen.

Obwohl so recht viel Zeit habe ich ja in den vergangenen Monaten auch nicht auf dem Sofa herum gehangen. Ich wollte nur in diesem Jahr endlich meine eigene sportliche Zukunft in Angriff nehmen, meine Pläne und Ideen umsetzten. Leichter gesagt als getan. Mutter sein ist toll, aber wer mich kennt weiß, dass das Sportler- und Wettkämpferherz doch noch immer heftig in meiner Brust schlägt.

Dazu muß aber ordentlich trainiert werden, viel und regelmäßig um konkurrenzfähig zu werden. Ich nehme diese neue tolle Herausforderung HANDBIKEN gerne an und hoffe so schnell als möglich meine kleine Familie und alles drum herum so organisiert zu bekommen, um optimal trainieren zu können.

Unterstützt und beraten werde ich bei meinem Vorhaben durch die Firma SOPUR.

Dazu ist sicher einige Unterstützung in jeglicher Hinsicht nötig. Bei Interesse gern bei mir melden:-)!!!!!!!!!!!

Aber Ihr wisst, ich lasse den Kopf so schnell nicht hängen und ins Bockshorn jagen kommt auch nicht in Frage. Ich muß los…zum Anwalt:-(

Bis demnächst.

Eure Michi Schlett

20 Oktober 2009

Eure Treulose Tomate

adderall

möchte sich mal wieder zu Wort melden.

Ereignisreiche und aus meiner Sicht auch sehr erfolgreiche Monate liegen hinter mir. Nun ist schon wieder Herbst und die Wälder kleiden sich in ihr farbenprächtiges Gewand. Wo ist die Zeit nur geblieben?? Wie Ihr auf dem ein oder anderem Foto sehen könnt, ist Noa auch schon ein stattliches kleines Mädchen geworden und hält mich mächtig auf Trapp. Seit Pfingsten saust Sie durch die Gegend:-) .

Aber ich möchte von vorn beginnen. Wie sich sicher herum gesprochen hat, habe ich mich nach einigem Hin und Her und großer Unentschlossenheit des vergangenen Jahres nun doch für meine alte Heimat Leipzig entschieden. Mir fiel die Entscheidung nach einem erfolgreichen Vorstellungsgespräch am Universitätsklinikum Leipzig schließlich nicht so schwer. An diese Stelle möchte ich mich für das ausgesprochenen Vertrauen in meine Person bei Prof. Dietz, Frau Prof. Müller und dem Institut für Laboratoriumsmedizin bedanken, da ich nicht die einzige Bewerberin war. Gleich im Anschluß an meine Elternzeit wieder ins Berufsleben starten zu können war Grund genug, um mich hier in Leipzig nieder zulassen.  Wer mich kennt, weiß wie wichtig es mir ist, für mich und nun ja auch für meine Tochter aus eigener Kraft sorgen zu können.

Erfreulicherweise habe ich auch zeitnah für Noa einen Krippenplatz gefunden. Nun ist Sie sie schon seit fast einem halben Jahr Krippenkind und findet es super. Und ich habe nur einen Steinwurf von meiner alten Fakultät entfernt, meine neue Wirkungsstätte gefunden. Stück für Stück haben Noa und ich uns auch in unserem neuen Heim eingerichtet und eingelebt, wobei wir gar nicht so oft zu Hause sind. Wir haben den Sommer viel unternommen und waren hier und dort unterwegs. Auf Hockeyplätzen, beim Segeln, Sonnen, Handbiken, Bummeln, in Parks und bei Freunden.

Ganz besonders hat mich gefreut, für einige Tage nach Amsterdam zur Europameisterschaft gereist zu sein. Es waren wunderbare Tage im Kreise der Hockeyfamilie. Es hat mir super gut getan, 2 Jahre danach ganz unbeschwert wieder am Spielfeldrand den Matches beiwohnen zu können, mit den Jungs und Mädels mit zu  fiebern und viele liebe Menschen wieder zu treffen.

So das nur kurz von mir. Ich werde mich bessern und versuchen die Homepage etwas am laufen zu halten. Ich freu mich über Post.

Alles gute und einen hoffentlich noch lange währenden sonnigen Herbst.

Lasst Eure Drachen steigen:-)

Liebe Grüße

Eure Michi

12 Januar 2009

Menschen mit Behinderung

Geschrieben von Michi Schlett in Allgemein

….diesen Schwerpunkt widmete sich das Wissenschaftsmagazin “NANO” am 9. Januar 09.

www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/nano_titel.html

Ein Beitrag der 30 minütigen Sendung handelt dabei speziell von dem Thema “behinderte Eltern” und berichtet von der Eröffnung und den Zielen des Kompetenzzentrums für behinderte Eltern an der Universität Leipzig.

Noa und ich wurden im Vorfeld der Sendung angesprochen, ob wir nicht in dem Beitrag mitwirken wollen. Ausgerechnet am Tag des Drehs, war ich super verschnupft und es war ungemütliches Wetter:-). Aber es hat sehr viel Spaß gemacht und war echt interessant. Ich war natürlich gespannt, wie es am Ende alles “rüber kommt”. Wie findet Ihr unseren Autritt???

Sehr interessant finde ich auch die vielen Links auf der Homepage von “Nano” (3satonline) zum Thema Querschnittlähmung und Forschung ect.

Ich würde mich freuen, wenn dieser Beitrag sein Ziel nicht verfehlt und hilft die ein oder anderen Vorurteile gegenüber körperbehinderten Frauen mit Kindern abzubauen.

In diesem Sinne geh ich frohen Mutes in dieses neue Jahr und wünsche allen Besuchern meiner Seite alles Gute, beste Gesundheit und Zufriedenheit.

Eure Michi

6 Dezember 2008

Advent, Advent…

Geschrieben von Michi Schlett in Allgemein

vor einem Jahr habe ich der Geburt meiner Tochter entgegen gefiebert. Heute vor einem Jahr, zum Nikolaus sollte sie eigentlich kommen. Aber das ist ja auch nur Rechnerei:-) Die Natur macht doch eh wie sie denkt. Nun ist sie ein kleiner aufgeweckter Wurm, der die Böden poliert und mich auf Trap hält. Ich mag es kaum glauben, das Noa schon in wenigen Wochen Ihren 1. Geburtstag feiert. Wow. Wo ist das Jahr hin?

Ich wünsche allen Lesern eine besinnliche Vorweihnachstzeit und Zeit und Muse für einen gemütlichen Bummel über einen netten Weihnachstmarkt. Cheers:-)

Eure Michi

20 August 2008

Auftritte und Eindrücke

Geschrieben von Michi Schlett in Allgemein


 


Langjährig Betroffene werden sicher schmunzeln, wenn sie die folgenden Schilderungen lesen. Ich bin nun in der Situation diese Erfahrungen das erste Mal zu machen. Einen dicken Pelz brauch man, das habe ich schon nach den wenigen Wochen, zurück in der Gesellschaft bemerkt. Zurück in der Gesellschaft, im Leben, genau darum geht es. So einfach ist es gar nicht. Nicht immer ist es  Offenheit und Unvoreingenommenheit  die mich erwartet. Nein leider unschöne und unangenehme Momente, Blicke, Situationen. Frau im Rollstuhl und dann noch einen Kinderwagen!!!!!! Und das in unserem heiligen Park!!! Auf meinen ersten Spaziergängen mit Noa im Kinderwagen wurde ich mit  einer Mischung von Entsetzten, Unverständnis, Mitleid und Arroganz Konfrontiert. Und am schlimmsten waren die „Mütter“ die ebenso wie ich , mit ihre Kindern durch den park manövrierten. warum nur?? Ein solidarisierendes Lächeln wurde mit unmissverständlichem „Wegsehen“ beantwortet. „Hey!“ wollte ich rufen: ich will euch nichts streitig machen!

Ich muß mich wohl fragen, was hast du erwartet Micha? Eigentlich nur ein „Stolze Mutti“/willkommen im club-Lächeln  zurück.

Aber ich habe gar kein Recht diese Menschen zu verurteilen und mich zu beschweren. Zum Glück gibt es so viel Positives und auch wenn der Tag grau ist, man kann jedem Tag ein kleines Stück Glück und Zufriedenheit abgewinnen. Augen auf!

Gelassenheit ist mein Gebot der Stunde.

 

Herzlichst Eure Michi

 

20 August 2008

Liebe Freunde, interessierte Leser, Bekannte…

Geschrieben von Michi Schlett in Allgemein

20.August 2008

Irgendwie ein komischer Tag. Leider auch für unsere Hockeymädels, die ausgerechnet heute im olympischen Halbfinale standen.

Vor nun mehr einem Jahr hat sich mein Leben schlagartig von Grund auf geändert. Auf einer unbedeutenden Landstrasse nahe der hölländischen Grenze kam ich mit meinem Wagen von der Strasse ab und wachte Stunden später in einem holländischen Krankenzimmer wieder auf. Es schauten mich unzählige mir bekannte und unbekannte Gesichter gespannt an. Was mit mir geschehen war, konnte ich zu diesem Zeitpunkt auch nicht so richig sagen. Oder besser, ich kann mich einfach nicht mehr so genau an meine Gedanken in diesen Minuten erinnern. Die Gesichter meiner Eltern sahen sehr bestürzt aus, die Augen waren mit Tränen gefüllt.Viele aufmerksame und sehr sehr freundliche Schwestern wuselten umher. Ärzte schauten düster drein. Diagnose: Querschnittlähmung. Über das Ausmaß dieser Diagnose war ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht bewußt. Ich spürte meine Beine nicht mehr; einen Blick unter die Bettdecke wagte ich jedoch nicht.

Ich war am Ende der besagten Landstrasse am Montag letzten Jahres mit meinen Eltern verabredet und wollte gemeinsam mit Ihnen den 65. Geburtstag meines Vaters begehen. Nun ist dieser Feiertag leider überschattet von einem Ereignis ganz anderer Qualität.

Wie wird es mir heute gehen, 20. August 08? Wie werde ich mich fühlen; hab ich mich oft in den vorangegangenen Nächten gefragt. Was wirst Du tun?

Eine wunderbare Ablenkung,  unsere Damen-Hockeynationalmannschaft spielt um den Einzug ins olympische Final. Und erfreulicher Weise wird das Spiel sogar live im deutschen Fenrsehen übertragen.

13.30. Uhr

Leider ist es den  Mädels nicht gelungen, wie im olympischen Halbfinale vor 4 Jahren die Chinesen zu besiegen. Viele entäuschte Gesichter konnte man sehen. Doch das Aufbäumen der Schlussphase des Spieles hat nicht gereicht. Ein sehr bitterer Moment für alle Akteure. Kopf hoch Mädels (ich weiß das klingt so einfach)!

Doch Mädels eine Medallie ist noch immer greifbar. Und die werdet Ihr euch holen!! Versprochen:-).

Aber auch jetzt sind alle furtchbar stolz auf Euch und alles was Ihr geleistet habt….und es geht immer weiter.

Ja, Ja es geht immer weiter. Das kann ich mit Blick zurück nur bekräftigen. Es liegt zwar noch ein ungeheuer langer Weg vor mir, doch habe ich schon viel erreicht:-) Schub für Schub….

Vergangenen Woche erreichte mich der erfreuliche Anruf der Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten (FGQ), dass die Gemeinschaft nach Prüfung meines Antrags, mir ein Fahrzeug aus Ihrem Fahrzeugpool zur Verfügung stellen möchte.

Wow, ein echt gutes Gefühl und ein riesen Schritt in Richtung Selbstständigkeit ist mir dadurch ermöglicht wurden. Ich weiß nicht ob Ihr Euch das vorstellen könnt, aber es fühlt sich toll an, in gewisser Weise wieder gleichberechtigt, in der Gesellschaft da draußen unterwegs sein zu können.

Zuvor mußte ich bei einem technischen Gutachter meine Fahrtauglichkeit unter den veränderten Bedingungen und auf einem umgebauten Fahrzeug unter Beweis stellen.

Michi back on the road:-). Aber nicht nur das. Auch in die Fluten des heimischen Pools habe ich mich schon gestürzt und die Leipziger City unsicher gemacht. Abenteuer Deutsche Bahn und eine Jungfernfahrt unter haarstreubenden Witterungsbedingungen. Erfreuliche und aber auch sehr schmerzvolle Begegnungen und Empfindungen gehabt in den ersten Wochen in der “Freiheit”.

… nun wird doch noch ein bischen Geburtstag gefeiert.

Meine Kolumne an dieser Stelle geht weiter und ich würde mich freuen, wenn Ihr dabei bleibt:-). Feedback willkommen:-)

Ahoi aus Leipzig.

Eure Michi:-)

23 Juli 2008

Abschied

Geschrieben von Michi Schlett in Allgemein

Freitag, 18.07.08

…aus den heiligen Hallen. Heut ist mein letzter Tag in Kreischa und ich werd hinaus in mein “neues” Leben geschickt, mit meiner nun schon 6 Monate jungen Kleinen Maus Noa:-).

Das ist also meine letzte offizielle Meldung aus der Reha….ich weiß ich wollte mich schon so lange mal mit einem Zwischenbericht melden, aber….seid mir nicht böse. Die Zeit ist vorüber geflogen.

Ein ganz liebes Danke Schön an all die lieben, geduldigen, aufmunternden, fleißigen, umsorgenden Menschen in den verschiedensten Abteilungen:-). Ich danke Euch allen für die schöne Zeit, die Tipps und Tricks, Aufmunterung, Ansporn und Bestätigung…Betreuung und Verständnis für Noa:-)

Also drückt mir die Daumen für die ersten Schritte…eh Schübe in der “Freiheit” da draußen. Zunächst werd ich mich auf den Weg nach Leipzig, zu meiner Familie begeben und von dort aus alle weiteren Schritte angehen/planen.

Ganz liebe Grüße ein letztes Mal aus Kreischa.

Eure Michi

6 April 2008

Querschnitt-nicht nur ein Querschnitt durchs Rückenmark, durchs ganze Leben.

Geschrieben von Michi Schlett in Allgemein

Als ich Anfang November 07 die Bavaria Klinik in Kreischa zu Gunsten der Dresdner Frauenklinik verließ, war ich eine Erstrehabilitantin, ein ganz frischer “Queri”, der in vielerlei Hinsicht auf die Hilfe und Unterstützung der Schwestern angewiesen war. Ich stand damals  am Anfang meiner Reha, die jedoch durch die fortschreitende Schwangerschaft nicht mit so großen Schritten voran ging. 

Nun kehre ich, dünner:-), relativ selbstständig und im Stande mich allein, um meine mittlerweile 12 Wochen alte,  Tochter zu kümmern, zurück. Ich bin bereits in der Lage viele, noch nicht alle Dinge des Alltags selbst zu bewältigen. Doch es gibt dennoch noch viel zu lernen und üben; weitaus schwierigere Angelegenheiten sind nun zu regeln; Wohnungssuche, Wohnungsanpassung und Umzug, Jobsuche, Kinderbetreuung und Erziehung:-) zurückkehren in ein selbstständiges, neues Leben.Hinaus aus der “heilen Welt” der Reha-Kliniken, hinein ins richtige, leider nicht ganz so barrierefreie Leben.

 Ich bin voller Tatendrang…für den letzten Schlif.

Noa hat bereits ihren ersten Hockeyschläger bekommen. Danke Schön nochmal an Familie Falk Heßler.

Die Löwinnen starten mit 3 von 6 möglichen Punkten in die Rückrunde der Feldhockeysaison 07/08. Ich freu mich für Euch Mädels und Noa hat kräftig für Euch gebrüllt.

Eure Michi

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